Notfalldosen. Damit beschäftigt sich Folge 6 der Serie „112 – Muss das sein?“
Seniorenbeiratsvorstand Rolf Mau und Gemeindebrandmeister Sven Dammann, der hauptberuflich im Rettungsdienst tätig ist, erklären warum die Dose Leben retten kann und wo sie aufbewahrt werden sollte:
© Samtgemeinde Fredenbeck
Durch eine Klick geht es hier zum Video auf dem Youtube-Kanal der Samtgemeinde Fredenbeck.
„Alle wichtigen Informationen für die Retter auf einen Blick“.
Unter diesem Motto wirbt der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Fredenbeck für die Nutzung der so genannten Notfalldose. Diese simple Dose enthält wichtige Informationen, die im Notfall Leben retten können.
Rolf Mau bringt das Ganze auf den Punkt: „Ganz ehrlich, überlegen Sie einmal, ob Sie im Ernstfall und unter Stress alle wichtigen Informationen griffbereit hätten. Welche Medikamente werden verwendet? Wer muss benachrichtigt werden?“ Das sind nur zwei von vielen weiteren möglichen Fragen.
Die Mitglieder des Seniorenbeirates werben seit vielen Jahren für die Notfalldosen. Sie sind u.a. beim Seniorenbeirat Fredenbeck sowie in Apotheken erhältlich.
Was ist die Notfalldose?
Der Rettungsdienst benötigt je nach Art des medizinischen Notfalls verschiedene Unterlagen. Diese sollten schnell auffindbar sein. In der Dose sind alle notwendigen Informationen, z.B. zu Medikamenten, Vorerkrankungen und Notfallkontakten zu finden.
Wichtig ist es, den Inhalt der Dose immer aktuell zu halten, besonders was Medikamente und mögliche Erkrankungen angeht.
Wo wird sie aufbewahrt?
Am besten gut sichtbar in der Kühlschranktür. Dort ist sie für den Rettungsdienst einfach zu finden, da jeder Haushalt einen Kühlschrank besitzt. Die Aufkleber am Kühlschrank und an der Innenseite der Wohnungstür geben dem Rettungsdienst den wichtigen Hinweis, dass eine Notfalldose vorhanden ist